Weiter Abstand und Maskenpflicht nach Corona?

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Abstand halten, englisch Social distance, ist das dringlichste Gebot, dass die Regierungen weltweit den Menschen auferlegt haben. Die meisten hielten sich daran und zogen auch andere mit, die das bis heute eigentlich für überflüssig halten. Aber was macht das aus uns? Und was bleibt, wenn die Krise für beendet erklärt wurde?

 

 

Zukunftsprognose:  Die Abstandhaltung von 1,5 m wird nach der Coronakrise ein wenig weiterleben. Das Bewusstsein sich mit Abstand generell von leichten, lästigen, aber auch vor schweren Erkältungskrankheiten mit Abstand zu schützen wird gerade in den Wintermonaten immer wieder abgerufen werden. Aus Angst die Eigene und die Gesundheit Anderer zu gefährden, wird das Auswirkungen auf vergangene Umgangsformen haben:

  • Das beliebte Händeschütteln und andere Begrüßungsrituale wie Umarmungen, Küsschen und ähnliches werden nicht mehr die kulturelle Normalität abbilden!
  • 1,5m Abstandsregel vor den Kassen wird beibehalten
  • Maskenpflicht im ÖPNV wird immer wieder mal ausgebraben.
  • Als Konsequenz werden Teamgeist, Herzlichkeiten und Vertrauen verdrängt.

Das sagen Autoren Sören (in Hochdeutsch) und Tosseck (in Ruhrdeutsch) der Ruhrbazille zu dieser Prognose:

Sören: 

Es ist durchaus möglich, dass saisonal, im Winter bei Grippewellen, freiwillig auf das erlernte Abstandsgebot zurückgegriffen wird .Gut möglich, dass mit dem neuen Bewusstsein eine gewisse Abstandsinfrastruktur im öffentlichen Leben Einzug erhalten wird. Beispielsweise neue Ladenkonzepte mit breiteren Gängen – Restaurants mit größeren Tischabständen – Veranstaltungshallen, Theater mit entsprechende Stuhlabstand . Freiwillig wird das allerdings nicht geschehen. Der Gesetzgeber müsste dann gewisse Regeln weiterentwickeln.
Wäre doch super, wenn die 1,5m Abstandsregel vor den Kassen in Geschäften so bleiben würde. Bedeutet nicht nur weniger Ansteckungsgefahr, sondern auch stressfreie Kassenabwicklung. Allerdings bräuchten wir dann mehr besetzte Kassen. Diesen Punkt halte ich für sehr wahrscheinlich.

Wahrscheinlichkeitsprognose: 4

ÖPNV: Ja kann sein, das die Maske in Busse und Bahnen sich kulturell einbürgern wird. Zumal der ÖPNV lt. waz.de+ möglicherweise zu den Verlierern gehören könnte. “ „Viele Kunden sind verängstigt, weil sie nicht wissen, ob die Infektionsgefahr im Nahverkehr besonders hoch ist oder nicht“ wird im Artikel ein VRR – Vertreter zitiert. In voll besetzten Bussen kann die Maske also zwar  objektiv nur  minimaler, aber subjektiv maximalen Schutz darstellen.Von daher macht es Sinn die Maskenpflicht erstmal bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten.

Wahrscheinlichkeitsprognose: 5

In Parks und auf Laufwegen ist es ebenso durchaus möglich, dass die Menschen in Grippe und Erkältungszeiten auch in Zukunft Abstand halten Allerdings in Discos und in Stadien werden wir zurück zu den Vor Corona Zeiten kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen das Feiern lassen und Silvester 2019  die letzte Silvesterparty der jüngsten Geschichte war.

Wahrscheinlichkeitsprognose: 2

Tosseck:

Dat glaubse doch selber nich, dat irgend eina noch Abstand hält, wenn die Meute widda auf Paddymodus  schaltet. Wenn die Politikas sagen die Krise is vorbei, dann geht dat Gedränge der Völkas los. Ich seh gets auch schon widda dat Gemotze anne Kassen. Und richtich geil und darauf freui mich am meisten: Wenn sich son Wichsa inne vollbesetzten Bahn  inne zugehenden Tür schmeißt . Vielleicht schützt die Maske dann auch, wenni dann zur Kopfnuss ansetzten tu.

Irmi (Frau von Tosseck) :

Als jetzt reiß dich mal zusammen mit deine Assiaudrucksweisen. Samma tickst du noch ganz sauba!

Sören: 

Kann sein, dass die Begrüßungsrituale sich minimal ändern werden. Aber ganz verschwinden wird das historisch gewachsene nicht. Definitiv: Körperliche  Begrüßungsrituale wie Schulterklopfen, Faustgrüße oder kumpelhafte Shake Hands (Give me Five)  fördern Empathie, Zusammengehörigkeitsgefühl ,Teamgeist und Vertrauen. Umarmungen und Küsschen die Herzlichkeit. Aber vielleicht finden wir gute Alternativen, die auf der einen Seite die virialen Gefahren trotzen und auf der anderen Seite positive Umgangsformen nicht beinträchtigen ! Zum Beispiel ein nettes lächeln, bewusstes Äugeln, sympathische Handbewegungen, asiatische Verneigungen und symbolische Handküsse.  Ich beobachte jetzt schon kreative Versuche. Mal sehen was sich durchsetzten wird.

Wahrscheinlichkeitsprognose: 3-4

Tosseck:

 Zum Thema Tach sagen sach ich mal so: Die Assifaustwird give me Five ablösen. Und mich geht geht die Knutscherei, die ja bis gestan mittlaweile sogar unter Bekannten Dritten Grades normal warn, echt tierisch auffen Sack. Is doch gut wenn die Schmatzerie mal aufhört! Ich krich imma Pickel wenn ich von andan Kerlen oder Weiban ständich abgenuckelt werde. Corona hin Coran her. Hört generell mit dem Speichelaustausch auf ihr Affen!

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