Gefährliche Meinungsbazillen – sprachliche Gestaltung / Doppelstandards

Gefährliche Meinungsbazillen: Einleitung

von Sören M.Fey

Doppelstandards (Zweierlei Maß / Doppelmoral) sprachlich einfärben

Wat soll dat sein?

Verstecktes Messen mit zweierlei Maß durch eingefärbte Sprache mit dem Ziel eigene Handlungen zu beschönigen und/oder gleichzeitig vermeidliche Verfehlungen Anderer hingegen deutlich machen.

Sprachliche Einfärbungen

Kommunikationswissenschaftler wie z.B Andreas Edmüller und Thomas Wilhelm sprechen vom Einsatz „emotional gefärbten Begriffen“. Worte färben die Argumente und können die inhaltliche Argumentation unterstützen. „Wer etwas Positives ausdrücken möchte spricht anstelle (…) von Problemen (…) von Herausforderungen, anstelle (….) von Herausforderungen von Katastrophen(…) Diese Macht der Worte nutzt der Manipulator aus. Wörter können die Argumentation in ein bestimmtes Licht rücken, so dass die inhaltliche Qualität der Argumente aus dem Blickfeld gerät.“  aus Edmüller/Wilhelm „Manipulationstechniken“ Seite 107,108

Die o.g Autoren beziehen ihre Erkenntnisse zwar primär auf der Ebene der Alltagskommunikation, allerdings bedienen sich m.E viele Manipulateure und  Bazillenschleuder – Mutterschiffe solcher Technik, um die Doppelmoral konsensfähig machen wollen. Es wird faktisch versucht, möglichst unbemerkt, den doppelten Standard sprachlich einzufärben: Handlungen der Guten werden positiv eingefärbt, der Bösen werden negativ eingefärbt.

Begriffliche Beispiele

  • Kollateralschaden:  Hört sich harmlos an und heißt eigentlich Begleitschaden…………  (weiterlesen)

weitere Beispiele folgen….