Edward Bernays – Der Erfinder der PR

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Serieninformationen
Kapitel 1: „Gefährliche Meinungsbazillen“  (Tooltipp öffnen )/ Serie: Propaganda unisono  Öffentlichkeitsarbeit = Massenbeeinflussung : / Inhaltsverzeichnis und weitere Infos   / Hier Teil 2:

Es war also kein Anderer als Edward Bernays, ein Neffe Sigmund Freuds, der in seinem Buch „Propaganda“ (1928) eine Analyse zur Beeinflussung der Massen niederschrieb. In den frühen Jahren des 20zigsten Jahrhundert, als er erkannt hatte, dass der Begriff „Propaganda“  in der Öffentlichkeit negativ besetzt war, färbte er den Begriff positiv ein und nannte ihn: Public Realations (Öffentlichkeitsarbeit).

Quelle: Dokumentation Arte Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache  Video leider nicht mehr verfügbar!

Mit den Kennzeichnungen von Massenbeeinflussungen , negativ Propaganda“ – postiv Öffentlichkeitsarbeit beginnt schon die eigentliche Manipulation.

Glaubwürdig wird es eigentlich nur, wenn Medienschaffende für beide Beispiele die jeweils selben Begrifflichkeiten verwenden würden. Dann ist es erst mal obsolet. Damit keine Mißverständnisse entstehen, ist es eben umso mehr wichtig generell von Massenbeeinflussung zu sprechen. Das wäre im Kontext dann immer wertneutral.

Zwei Zitate von Edward Bernay:

„Propaganda wird niemals aussterben. Intelligente Menschen erkennen, dass Propaganda das moderne Instrument ist, durch das sie helfen können aus dem Chaos Ordnung hervorzubringen“  Quelle Doku arte: Propaganda, die macht der Lüge

„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“

Quelle Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays

Edward Bernays war Vordenker und Vorreiter psychoanalytische Konzepte zur Meinungsbeeinflussung mit dem Ziel kritisches Denken zu umgehen. Anstatt auf tatsächliche Bedürfnisse einzugehen nahm er Einfluss auf die Bilder der Menschen im Kopf, färbte sie emotional ein und steuerte so das Denken und die Wünsche des einzelnen Herdentier.

Das Motiv von Bernays ist im Prinzip das Menschenbild seines Onkels Sigmund Freud: Demnach ist der Mensch ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf.

nächster dritter Teil “ Kommunikation zielt auf Beeinflussung“

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