Kommunikation zielt auf Beeinflussung.

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 Eine These von Marty Ludischbo *

Alles an Kommunikation zielt auf Beeinflussung. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um Kleinstgruppen oder um sog. „Massen“ handelt.

Serieninformationen
Kapitel 1: „Gefährliche Meinungsbazillen“  (Tooltipp öffnen )/ Serie: Propaganda unisono  Öffentlichkeitsarbeit = Massenbeeinflussung : / Inhaltsverzeichnis und weitere Infos   / Hier Teil 3:

Ob wir es wollen oder nicht! Dadurch das wir nicht nicht kommunizieren können, (Paul Watzlawick) beeinflussen wir uns gegenseitig –  Tag für Tag -mit unseren Kommunikationspartner_innen. Es lässt sich deshalb auch so formulieren: Man kann nicht nicht beeinflussen. Deswegen gründen Gruppenmeinungen und Gruppenverhalten immer auch auf Beeinflussungen.

Der Mensch ein soziales Wesen ist, dessen vorrangige Ziele es sind, einerseits seinen Platz in der Gruppe zu bekommen, anderseits das Gruppenverhalten und die Gruppennormen mitzubestimmen. Um diese Ziele zu erreichen ist der Mensch auch bereit Täuschungen (Lügen) zu akzeptieren. Emotionen wie z.B Ängste, Freude und Zufriedenheit gehören zum Menschheitswesen. Wegen unserer natürlichen Emotionalität  erschaffen Menschen für sich und Andere Pseudoumwelten (Lippmann).

Leseempfehlung:  Lippmanns Theorien von der „äußeren Welt“ und der „Vorstellungswelt“ im Magazin RUBIKON – DIE ELITOKRATIE

 Wie Sie durch Bernay (Teil 2) erfahren und erahnen können, geben bis heute  mächtige finanzstarke Interessensgruppen  Millionen  aus, um mit sog. Public Relation/Öffentlichkeitsarbeit ihre Kommunikationsziele den „Massen“ näher zu bringen. (Massenbeeinflussung). Wer die Bilder im Kopf der Anderen beherrschen kann, herrscht über Andere! Wie also wehren gegen fremdbestimmte Vorstellungswelten?

Ich werde das hier nicht beantworten (-können-), nur der Appell die reale und die eigenen Vorstellungswelt abzugleichen – zu erforschen . Das wäre ein kleiner erster Schritte, um Herr über die eigenen Bilder im Kopf zu werden.

Denn: Nur wenn wir unserer eigenen Bilder beherrschen, sind wir in der Lage einen rationalen Umgang mit unseren Pseudoumwelten zu schaffen mit dem Ziel tatsächliche Machtverhältnisse zu entlarven, die durch Lippmanns „Zuschauerdemokratie“ verschleiert wird (Chomsky). Voraussetzung ist die Erkenntnis einer Gesellschaft, dass Bilder und somit die Vorstellungen und Interpretationen, in unseren Köpfen fremdbestimmt sind sein und vielleicht auch zum Teil bleiben werden. Letzteres lässt sich in unserer heutigen medialen Massengesellschaft , die geprägt ist von emotionalen Bildern, nicht gänzlich vermeiden. Aber was hindert uns Bilder so einzusetzen, das Platz für rationales Denken geschaffen wird?

 

* Marty Ludischbo war Herausgeber des Blogmagazin  „DNZS-Die Netzschau“ . Er bloggt nur noch sehr unregelmäßig. Auf Bitte der Redaktion hat er hier seine subjektive These zum Thema Kommunikation und Beeinflussung für uns aufgeschrieben.

nächster Teil 4: Hypothesen und Fragestellungen


 

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